Schreibblockade – Wer kennt dieses Szenario nicht

Die Freude ist riesengroß – die neue Website mit angegliedertem Blog ist endlich fertig und online gestellt. Nun gilt es den Blog mit Beiträgen zu füllen. Die Themensammlung über die zu schreibenden Artikel ist schier riesig und unerschöpflich – und dann das: Das Texten will einfach nicht gelingen. Es fällt schwer, jedes einzelne Wort und jede noch so einfache Textpassage zu Papier bzw. in den Blog zu bringen. Statt flüssig zu schreiben wird mehr gelöscht, überschrieben und durchgestrichen. Und je länger man darüber brütet, desto schlimmer wird es. Der Horror schlechthin! Spätestens zu diesem Zeitpunkt schiessen einem die wildesten Gedanken durch den Kopf: Was will ich mit einem Blog wenn keine Beiträge vorhanden sind?…. Die schöne Site – alles für die Katz! …. So wird das NIE was mit meinem Erfolg ….. So ähnlich ist es mir vor einigen Wochen auch ergangen, als meine neue Site online ging.

Schreibblockade – Was tun?

Habe dann, wie immer in solchen Situationen “Tante Google” zu Rate gezogen. Je mehr ich allerdings gesucht habe, desto verwirrender und verzwickter stellte sich mir meine Lage dar. Was helfen mit bestimmte Schreibtechniken, Redaktionspläne etc., wenn es mir nicht einmal gelingt, einen simplen Blogbeitrag zu verfassen. Nach längerer Recherche bin ich dann doch noch fündig geworden. Dieser Artikel hat mir dann endlich die Augen geöffnet. Nach anfänglichem Zögern habe ich damit begonnen, diese Tipps umzusetzen. Und was soll ich sagen, es beginnt langsam aber sicher zu fruchten. Was mache ich seitdem anders?

Auch bei einer Schreibblockade gilt: Ruhe bewahren – weniger ist oft mehr!

Ein guter Artikel kommt nicht von alleine, dieser braucht Zeit. Pro Woche bringt ein gut geschriebener Beitrag viel mehr als 7 schlechte. Viele Faktoren, die man nicht ausser acht lassen sollte, nehmen mehr oder minder Einfluss auf einen guten Beitrag. Da spielen die Tageszeit, die geistige Fitness ebenso ein Rolle, wie auch die Umgebung, wo man schreibt. Und natürlich auch der zeitliche Druck, den man sich auferlegt hat: dieser Beitrag muss um jeden Preis in den nächsten 2 – 3 Stunden online gehen!

Schaffe Dir ein wohliges Schreibumfeld

Mein Tipp: Schaffe Dir eine “Schreib-Wohlfühl-Oase”. Bringe zunächst in Erfahrung, an welchem Ort Du am besten schreiben kannst bzw. wo Dir das Schreiben am leichtesten fällt. Dies kann z.B. der Schreibtisch im Arbeitszimmer sein oder aber auch der Küchen- oder Esszimmertisch. Finde ferner heraus, zu welcher Tageszeit Dir das Schreiben am einfachsten von der Hand geht. Ferner spielen Nebengeräusche beim Schreiben eine große Rolle. Ich z.B. mag es nicht, wenn ich beim Schreiben durch irgendwelche Geräusche gestört und / oder abgelenkt werde. Ich trage deshalb immer einen Kopfhörer und lasse mich von meiner Lieblingsmusik berieseln.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Nachdem ich meine “Schreib-Wohlfühl-Oase” geschaffen hatte, musste ich ins Tun kommen, d.h. schreiben schreiben schreiben bzw. üben üben üben. Mein persönliches Ziel war und ist nach wie vor – pro Woche 1 guter Blogbeitrag. Somit stehen mir noch 6 Tage zur Verfügung, an denen ich nicht untätig bin. An diesen Tagen schreibe und übe ich regelmäßig. So stelle ich sicher, dass ich zunächst in einen guten Schreibfluss komme und später in diesem auch bleibe.

Tägliches Üben ist ein MUSS

Meine täglichen Übungen machen sich langsam aber sicher immer mehr bemerkbar. So hat sich mein Schreibfluss bereits merklich verbessert und auch an meinem Schreibstil kann ich klitzekleine Veränderungen feststellen. Da heißt es jetzt dran bleiben und weiter machen. Es sind ab und zu immer noch Tage dabei, an denen in nichts Vernünftiges zu Wege bringe. Diese gehören auch mit dazu – sonst wäre es auf Dauer ja langweilig, wenn es nur stetig vorwärts gehen würde! Aber auch an solchen Tagen kann man trotzdem kreativ sein.

Du kannst Deine Schreibblockade auch überwinden

Du befindest Dich in einer ähnlichen Situation, in der ich mich befunden habe? Dann solltest Du keine Zeit mehr verstreichen lassen und sofort mit dem Schreiben und Üben beginnen. Mit jedem weiteren Tag, den Du verstreichen lässt verschiebt sich der Tag X Deines beginnenden Erfolgs weiter nach hinten in die Zukunft. Wenn ich den harten Anfang geschafft habe, dann schaffst Du das auch! Komme einfach ins Tun, sprich ins Schreiben

In meinem nächsten Beitrag verrate ich Dir, wie hilfreich das Spiel “Stadt-Land-Fluss” für das Bloggen sein kann.